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  Pflaumenholz
 

 Zwetschgen-Pflaumenholz



Produkte aus Pflaumenholz:
              Bilderrahmen                Teelichthalter                 Weinflaschenhalter           Brieföffern                 

 
        Raclettkratzer                         Eierbecher            Schalen/Teller  
   

 

Vorkommen:

Die unterschiedlichen Varietäten wurden an warmes als auch an kühles Klima angepasst. Manche Arten werden schon so lange kultiviert, dass Wildpflanzen und Ursprungsgebiet unklar sind. Vorkommen in Mittel- bis Osteuropa, Balkan. Der Pflaumenbaum stammt ursprünglich wahrscheinlich aus der Gegend des Kaspischen Meeres.

Farbe:
d
as schmale Splintholz ist gelblich-weiß. Frisch aufgesägt ist Kernholz rötlich-braun mit violetten Streifen durchzogen. Das Holz dunkelt mit der Zeit sehr nach und es entwickelt einen sehr schönen dunkelrotbraunen Farbton.

Allgemeines:
Laubwerfender Strauch oder Baum erreicht eine Höhe bis etwa 10 m und einem Durchmesser 20-80cm. Rinde braun. Zweige und Äste ziemlich gerade die Zweige bei Wildformen sind oft dornig.
Die Pflaume wurde 1753 von Carl von Linné erstbeschrieben.
In Griechenland wurde die Pflaume schon vor 2500 Jahren kultiviert. Im 2. Jahrhundert v. Chr. kam sie nach Italien. Seit der Pflaumenbaum in Europa Wurzeln schlug, ist die Frucht immerzu mit fremden Früchten und Früchten aus eigener Sippschaft gekreuzt worden . 
Beim versuch der Zählung wurden ca. zwanzig Pflaumensorten gezählt.
Bei dem deutsche Wort "Zwetschge könnte es sich um die Verballhornung von Damaszener handeln, wie Sprachforscher vermuten. Da Damaskus als Zentrum des Pflaumenhandels beschrieben wird.
Dass Pflaumen und Zwetschgen systematisch in Mitteleuropa angebaut wurden, soll das Verdienst Karls des Großen gewesen sein.
In Deutschland sind Baden Württemberg und Rheinlandpfalz mit etwa 71 Prozent der Erntemengen die größten Produzenten von Pflaumen.

Bei dieser langen History kann man es kaum glauben, dass es so wenig Zwetschgen /Pflaumenholz gibt, trotz seiner einmaligen Schönheit. da der Pflaumenbaum wie auch der Apfelbaum sehr anfällig für Schädlinge ist, daher schaffen es nur wenige Gesunde Pflaumenstämme ins Sägewerk und somit zum Schreiner. Da der Pflaumenbaum zur Stammfäule neigt, ist das Pflaumenholz weitgehend  unbekannt. Man könnte es auch das Mahagoni Deutschlands nennen.

Verwendung:
Die geringen Dimensionen beschränken die Verwendungsmöglichkeit dieses sehr dekorativen Holzes. Bevorzugt für Drechslerarbeiten, Fasshähne, Messergriffe, Schnitzereien, Blasinstrumente und ähnliches; auch als Furnier für kleinere Möbel und Einlegearbeiten.

Das Pflaumenholz das ich verwende entstammt rings um das schöne Kandertal.


 
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